Intuition als Wegweiser – Intuition

Meine Intuition hat sich in der Vorbereitung zur FEBuB von ihrer besten Seite präsentiert und damit meine Entscheidung  WAS in meinen Vortrag hinein soll, maßgeblich beeinflusst. Es war etwas holprig und so richtig miese Gefühle waren auch beteiligt. Lies selbst:

Vor einem Jahr (2018) wurde ich von Kathrin Borghoff von Öko Hippie Rabenmütter und der Leiterin der Familienschule Dortmund gefragt, ob ich nicht einen Vortrag auf der FEBuB halten möchte, denn meine Themen (Gefühlschaos und Intuition) würden gut hineinpassen. Ich so: „Na klar!“ (Ich entschied nach dem Muster „Flucht nach Vorne“. Nicht nachdenken und bloß nicht abwägen. Nur keine Gefühle zu lassen, sondern umgehend die Entscheidung treffen!). Kleine Frage am Rande, bist du eher so eine Entscheidungsvermeiderin oder bist du auch der Typ: Möglichst-Schnell-Die-Entscheidung-Hinter-Mich-Bringen-!? 🤓

Die ersten 9 Monate nach dieser Entscheidung verliefen sehr entspannt. Ich wußte

„Du machst das schon, Miriam! Wann? Keine Ahnung, dann wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist…“.

Im Sommer 2019 bildete ich eine Lerngruppe mit meiner Freundin Joanne, die ihre Bachelorarbeit tippen musste. Wir trafen uns in der Unibibliothek supporteten uns gegenseitig. Ich las interessante Bücher, wie
„Zum Entscheiden geboren – Hirnforschung für Manager“ von Ernst Pöppel und
„Wie wir Aufblühen – die 5 Säulen des persönlichen Wohlbefindens“ von Martin Seligman
und war hoch motiviert! Ich tippte in kürzester Zeit ein Inhaltsverzeichnis und schloss die Einleitung ab und begann mit dem ersten Kapitel (Gehirnforschung). Ich hatte einen sogenannten RUN. Doch dann wurde unsere Lerngruppe vom Alltag eingeholt und es gestaltete sich immer schwieriger sich zu treffen.

Mein Fertigstellen des Vortrages stagnierte. 1 Woche, 2 Wochen, 3 Wochen bis die erste  E-Mail von Kathrins und Thomas` Orgateam eintrudelte und mich freundlich aufgeforderten meine Power Point Präsentation zu schicken, damit sie das technische für den Vortrag vorbereiten können. Und ich so: „Äh, ok….“ („Scheiße, was mache ich jetzt?!“). Damit ging der Stress weiter (Stresspunkt Nummer 1: Stagnation) und wurde drängender. Oft versuchte ich mich hinzusetzten und dort weiterzutippen, wo ich aufgehört hatte, doch der dieser RUN blieb aus. Und es wurde noch schlimmer: Es wurde ein innerer Krampf. Ich bekam schlechte Laune (das möchte keiner erleben!), bekam Angst und wünschte mir sogar ich hätte niemals zugesagt. Kurz gesagt: meine Gefühle wurden stark und eine Qual.

Dann kam die Wendung. Wer läutete diese ein? Genau, diese innere Stimme mit ihren völlig abstrusen Ideen: die Intuition. Ich saß auf dem Rad und fuhr durch Hamburg und plötzlich war da dieser Satz. „Mache es auf deine Art.“ Ich so: „Hä? Wie „mache es auf deine Art!?“
Was dann passierte ist etwas, was ich mir für dich wünsche: Du tust diese völlig unverständliche Idee nicht einfach ab, sondern spinnst sie weiter. „Wie sähe es denn aus, wenn ich den Vortrag auf meine Art und Weise halten würde?“ war die folgende Frage. Und dann entstand etwas großartiges. Etwas, was man FLOW nennt. Ich beobachtete, wie sich meine Ideen die Hand gaben und wie mein Gesicht breit anfing zu grinsen, wenn ich an diesen Vortrag dachte. Genial. Das wird mein Vortrag. Die Zuhörer*innen bekommen nur das aller Beste von mir.

Wissenschaftlich gesehen, weil schlecht in statistischen Daten zu erheben ist die rage, was ist die Intuition überhaupt? Manche sagen es sei ein Bauchgefühl.

Ich biete dir diese Definition an:

Was ist Intuition?


Eine Summe an (auch ganz alten generationsübergreifenden) Erfahrungen, die mit Hilfe

  • einer, oft besonderen, Stimme (oder einem besonderen  Satzbau) oder
  • einem Bild als Idee oder
  • Impuls ins Bewusstsein oder
  • einem Wissen gelangt.

Es folgt nie eine Begründung oder Argumentationskette.


Das macht noch mal die Unterscheidung zur Verstandesstimme deutlich. Diese sabbelt was das Zeug hält. Der Verstand hält Dramen und Horrorszenarien bereit. Und hat immer ein Gegenargument.

Eine intuitive Stimme schickt Ideen oder Bilder,ddie sowohl auf den ersten Blick absurd und auch beängstigend wirken können.

Wie können wir nun alles 3 zusammen bringen und

1. richtig gute Entscheidungen treffen und
2. uns mit noch so einer dummen Entscheidung gut fühlen?


Übung um die intuitive Stimme zu hören.

  1. Setze dich bequem hin und spüre deinen Körper überall dort, wo du Kontakt hast: die Füße am Boden, der Rücken and er Lehne, der Po auf der Sitzfläche
  2. Nun atme ganz tief in den Bauch und atme alles wieder aus. Atme mehr aus, als du eingeatmet hast. Wiederhole das 2 mal.
  3. Ich stelle dir nun eine Frage und du hörst auf das aller erste, was dir kommt.